iba AG

Feldbusse und Antriebsbusse

iba-Busmonitore haben in der Regel zwei Betriebsmodi: Neben dem aktiven Modus, in dem der Busmonitor von der Steuerung aktiv an ihn gesendete Werte empfängt, ist der sogenannte Sniffermodus sehr vielseitig einsetzbar.

Im Sniffermodus werden die auf dem Bus kommunizierten Werte mitgelesen und als Signale erfasst. So wird weder die Automatisierung zusätzlich belastet, noch müssen Änderungen in der Projektierung erfolgen. Daneben bietet ein iba-Busmonitor vielerlei Diagnoseinformation zum Status des Feldbusses, um eventuelle Busfehler schnell erkennen zu können.

ibaBM-eCAT

ibaBM-eCAT: Busmonitor für EtherCAT

  • Busmonitor für einen EtherCAT ® -Bus
  • Einbindung in den EtherCAT-Bus direkt nach dem Master
  • Rückwirkungsfreies Mithören der Master-Slave-Kommunikation (Sniffer-Funktion)
  • Optional konfigurierbar als aktiver EtherCAT-Slave
  • Erfassung und Aufzeichnung von bis zu 512 analogen und 512 digitalen Signalen je Signalrichtung (max. 4060 Bytes)
  • Unterstützung des ibaNet-Protokolls 32Mbit Flex

Sniffer

Sniffer

Das Gerät ibaBM-eCAT dient zum Lesen und Aufzeichnen der Daten eines EtherCAT-Busses mittels ibaPDA. Dazu wird das Gerät direkt nach dem EtherCAT-Master in den EtherCAT-Bus eingebunden. Die Signalkonfiguration kann aus der EtherCAT-Projektdatei des Automatisierungssystems übernommen werden. 

Voraussetzung hierfür ist die ENI-Exportdatei der EtherCAT-Konfiguration, die in ibaPDA importiert wird. Damit stehen die Signale aller projektierten Klemmen in ibaPDA zur Verfügung. Über einen Symbolbrowser lassen sich die Signale bequem per Mausklick auswählen.
Alternativ ist es auch möglich, die Signale direkt zu adressieren.

Aktiver Slave

Aktiver Slave

Darüber hinaus lässt sich ibaBM-eCAT als aktiver Slave im EtherCAT-Bus konfigurieren und kann somit vom EtherCAT-Master gezielt adressiert werden. Auf diese Weise lassen sich genau die Nutzdaten adressieren, die für eine Aufzeichnung in ibaPDA benötigt werden. Die Signale stellen aus Sicht des EtherCAT-Busses „Ausgänge“ dar.  

Für ibaBM-eCAT als Sniffer und/oder aktiver Slave gilt: Mit ibaPDA können insgesamt bis zu 512 analoge und 512 digitale Werte je Signalrichtung mit der auf dem EtherCAT- Bus eingestellten Zykluszeit erfasst werden*. Dabei werden die Datentypen BYTE, SINT, WORD, INT, DWORD, DINT, REAL, FLOAT und LREAL unterstützt.

* Bei Bus-Zykluszeiten unter 500 μs gibt es Einschränkungen bei der Anzahl der Werte.

Einsatzgebiete

Einsatzgebiete

  • Allgemein zum Mitschreiben der Kommunikation eines EtherCAT-Busses
  • Antriebstechnik, zum Überwachen der Ist- und Sollwerte sowie der Statusmeldungen bei Antriebssystemen, die über EtherCAT vernetzt sind
  • Automatisierungstechnik, zum Überwachen der Ein- und Ausgangssignale bei dezentralen I/O-Lösungen
  • Automatisierungstechnik mit EtherCAT-Technik (Prüfstände, Fahrzeugdiagnose)

Technische Daten entnehmen Sie bitte dem Produktblatt.

ibaBM-CAN

ibaBM-CAN: Busmonitor für CAN/CANopen-Bus

  • Anschlüsse für 2 unabhängige CAN/CANopen-Busstränge
  • Rückwirkungsfreies Mithören der zyklischen Kommunikation zwischen Master und Slave (Sniffer)
  • Erfassen und Aufzeichnen von max. 512 analogen und 512 digitalen Signalen mit ibaNet-Protokoll 32Mbit
  • Grafische Diagnosefunktion zur Bewertung des deterministischen Verhaltens des CAN-Busses durch Messung der Zykluszeiten (in µs) für jede ID
  • USB- und Ethernet-Anschluss zur Parametrierung

Eigenschaften

Eigenschaften

ibaBM-CAN ist ein Bus-Sniffer zur Messdatenextraktion des CAN-Telegrammverkehrs und kann zur Diagnose des CAN-Busses eingesetzt werden.

Sniffen auf dem CAN-Bus

Sniffen auf dem CAN-Bus

ibaBM-CAN TopologieIm Sniffer-Modus muss nur eine physikalische Verbindung zum CAN-Bus hergestellt werden, um Daten vom Bus lesen zu können. Dabei kann das Gerät in einen bereits terminierten Bus rückwirkungsfrei eingeschleift werden. Auch eine Terminierung des Busses kann für beide Stränge getrennt voneinander vorgenommen werden.

Darüber hinaus können gesonderte Telegramme an das Gerät geschickt werden, die zusätzliche Informationen enthalten.

Die vom CAN-Bus empfangenen Daten werden gewandelt und über die LWL-Schnittstelle mit einer Übertragungsrate von 32 Mbit/s an das ibaPDA-System gesendet.

Diagnose

Diagnose

Ein Alleinstellungsmerkmal dieses CAN-Bus-Sniffers ist die Messung der Zykluszeiten. Hierbei werden die zeitlichen Abstände von gesendeten Telegrammen jeder ID (in µs) gemessen. Die Zeitabstände werden in ibaPDA-V6 grafisch dargestellt und können dort zum Triggern und zur Weiterverarbeitung genutzt werden.

Diese Diagnosefunktion bietet die Möglichkeit, Störungen durch zu hohe Busauslastung oder zu niedrige Priorisierung von wichtigen IDs zu erkennen.

Parametrierung

Parametrierung

Die Parametrierung des Gerätes wird mit ibaPDA im I/O-Manager vorgenommen. Die Konfigurationsdaten werden in Textdateien auf einem nichtflüchtigen Speicher im Gerät gesichert.

Technische Daten entnehmen Sie bitte dem Produktblatt.

ibaBM-DP

ibaBM-DP: Busmonitor für PROFIBUS DP

  • Busmonitor für PROFIBUS DP
  • Anschlüsse für 2 PROFIBUS-Stränge bis 12 Mbit/s
  • Sniffer-Funktion für rückwirkungsfreies Erfassen der zyklischen Master-Slave-Kommunikation (DP-V0)
  • Bis zu 8 bzw. 16* aktive Slaves konfigurierbar
  • Erfassung von bis zu 244 Bytes pro aktivem Slave
  • Flexible Einstellung von Abtastrate, Daten­format und Datenmenge
  • Unterstützung des ibaNet-Protokolls 32Mbit Flex
  • Zusätzliche Optionen für spezielle Einsatzfelder: Redundanz*-, Simulations*-, Mirror*- und P2P-Modus

*Zusatzlizenz erforderlich

Datenerfassung am PROFIBUS

Datenerfassung am PROFIBUS

ibaBM-DP Sniffer-Funktion und aktive SlavesDer Busmonitor ibaBM-DP dient zur zyklischen Datenerfassung in PROFIBUS-DP Netzwerken über die Erfassungssoftware ibaPDA. Durch zwei PROFIBUS-Anschlüsse kann das Gerät unabhängig in zwei getrennte PROFIBUS-Netzwerke eingebunden werden. Übertragungsraten bis 12 Mbit/s werden vom Gerät unterstützt und automatisch erkannt.

Mit der Sniffer-Funktion des ibaBM-DP kann der zyklische Datenverkehr (nach DP-V0) auf dem PROFIBUS mitgehört und erfasst werden. Parallel können auf dem Gerät eigene Slaves aktiviert und direkt vom Master mit Daten beschrieben werden.

Für spezielle Anwendungsfälle stehen die zusätzlichen Betriebsarten Redundanzmodus, Simulationsmodus, Mirrormodus und der P2P-Modus zur Verfügung.

ibaNet-Protokolle

ibaNet-Protokolle

Auf der Lichtwellenleiter-Seite arbeitet ibaBM-DP standardmäßig mit dem ibaNet-Protokoll 32Mbit Flex. Damit werden Mess- und Konfigurationsdaten über eine bidirektionale LWL-Verbindung übertragen. Auf der ibaPDA-Seite ist dazu eine Lichtwellenleiter-Karte ibaFOB-D erforderlich. Die Abtastrate und Datenformate lassen sich flexibel einstellen. Maximal können 4060 Byte bei einem Abtastzyklus von 1,4 ms übertragen werden. Bei schnelleren Abtastzyklen reduziert sich die Datenmenge.

Das Gerät bietet außerdem Kompatibilitätsmodi für die ibaNet-Protokolle 32Mbit und 3Mbit. Dies ermöglicht den Austausch der Vorgängergeräte ibaBM-DPM-S und ibaBM-DPM-S-64 ohne Änderungen an der Konfiguration in ibaPDA vorzunehmen. Die Kompatibilitätsmodi können auch mit älteren Lichtwellenleiter-Karten genutzt werden.

Komfortable Request-Technik

Komfortable Request-Technik

Für eine komfortable Messung über PROFIBUS kann das Request-Verfahren* für SIMATIC S7, FM458 und TDC von ibaPDA genutzt werden. Mit der Request-Technik können interne Variablen der Steuerung wahlfrei angefordert werden. Dabei werden die Messwerte einfach über ihren symbolischen Namen bzw. den Operanden angesprochen.

 

*Zusatzlizenz erforderlich

Sniffer-Funktion & Aktiver Slave

Sniffer-Funktion & Aktiver Slave

ibaBM-DP Sniffer-Funktion und aktive SlavesSniffer-Funktion

Durch die Sniffer-Funktion kann ibaBM-DP alle auf dem PROFI­BUS DP versendeten Daten (zyklischer Datenaustausch nach DP-V0) mitlesen. Das Gerät muss lediglich an den PROFIBUS angeschlossen werden. Für die Nutzung der Sniffer-Funktion ist keine Projektierung des Gerätes als PROFIBUS-Slave erforderlich.

Aktiver Slave

Bis zu 8 Slaves können auf dem ibaBM-DP-Busmonitor aktiviert werden (Erweiterung auf 16 Slaves mit zusätzlicher Lizenz möglich). Der maximale Ausgangsdatenbereich jedes Slaves beträgt 244 Bytes, die vom Master beschrieben werden können. Aktive Slaves müssen über die mitgelieferte GSD-Datei projektiert werden. Die aktiven Slaves können beliebig auf beide PROFIBUS-Anschlüsse verteilt werden. Sniffer-Funktion und aktive Slaves lassen sich gleichzeitig nutzen.

Aktive Slaves können auch dazu genutzt werden, Daten von ibaPDA über PROFIBUS an einen Master zu schicken. So lassen sich beispielsweise bestimmte Signalwerte überwachen und bei Überschreitung eines Grenzwertes eine Warnmeldung ausgeben oder andere Ereignisse signalisieren.

Redundanzmodus

Redundanzmodus

ibaBM-DP RedundanzmodusMit der Option Redundanzmodus ist ibaBM-DP in der Lage, Daten an redundanten PROFIBUS-Strängen von S7-400H-Steuerungen mitzulesen und zu erfassen, sowohl als Sniffer wie auch als aktiver Slave.

ibaBM-DP überwacht den Telegrammverkehr an beiden PROFIBUS-Strängen und erkennt dynamisch, über welchen Strang gerade gültige Daten gesendet werden, die dann mit ibaPDA aufgezeichnet werden. Dies hat den Vorteil, dass die Daten nicht doppelt erfasst werden müssen.
Fehlersituationen wie den Übergang einer CPU in STOP, den Ausfall einer Slave-Anschaltung oder Kabelbruch erkennt ibaBM-DP sofort und wechselt automatisch in das intakte Bussystem.

Simulationsmodus

Simulationsmodus

ibaBM-DP SimulationsmodusMit der Option Simulationsmodus können Software und Konfiguration einer DP-Master-Station getestet werden, ohne dass die PROFIBUS-Peripherie physikalisch zur Verfügung steht. So lässt sich beispielsweise ein neues Steuerprogramm in einer Testumgebung prüfen. Teure Ausfallzeiten bei der Inbetriebnahme können somit reduziert werden.

ibaBM-DP simuliert die Slaves so, wie sie im Master konfiguriert sind. Es ist dafür nicht notwendig eine PROFIBUS-Projektierung im ibaBM-DP vorzunehmen, da für die Simulation die Konfigurationstelegramme des Masters ausgewertet werden.

Über eine TCP/IP-Telegrammschnittstelle werden die Eingangswerte der Slaves simuliert, sowie die Ausgangswerte abgefragt. Die Nutzung dieser TCP/IP-Schnittstelle zur Simulation der Anlage ist mit beliebigen Tools (z.B. ibaLogic) möglich.

Mirror-Modus

Mirror-Modus

ibaBM-DP Mirror-ModusDie Option Mirror-Modus ist ideal geeignet für Modernisierungen, bei denen parallel zur laufenden Anlage ein neues Steuerungssystem im Testbetrieb mitlaufen soll. Mit einem PROFIBUS-Anschluss wird ibaBM-DP in den Original-PROFIBUS-Strang eingekoppelt. Der zweite Anschluss wird an das neue Steuerungssystem angeschlossen. ibaBM-DP spiegelt bzw. simuliert die Slaves aus dem Original-­Strang im Parallelsystem, wobei die Eingangsdaten mitkopiert werden. Dadurch kann die neue Steuerung parallel mit den Original-Slaves und echten Eingangsdaten getestet werden. Über die Sniffer-­Funktion lassen sich mit ibaPDA Signale aus dem Original- und Parallel-System gleichzeitig aufzeichnen und vergleichen.

P2P-Modus

P2P-Modus

ibaBM-DP P2P-ModusDer P2P-Modus (Peer-to-Peer) ermöglicht eine bidirektionale Systemkopplung über PROFIBUS zu iba-Geräten mit ibaNet 32Mbit-Schnittstelle (z. B. über ibaLink-VME zu VME-basierten Steuerungssystemen). Die Daten aus der ibaNet-Schnittstelle werden dazu auf bis zu 8 PROFIBUS-Slaves abgebildet.

Diagnose

Diagnose

Für die Analyse der Betriebszustände von Gerät und PROFIBUS-Kommunikation stehen zahlreiche Diagnosefunktionen in ibaPDA zur Verfügung. Die Betriebszustände der  Master und Slaves werden im I/O-Manager von ibaPDA farblich dargestellt.

Weitere Diagnoseanzeigen liefern Informationen zum Bus (z.B. Baudrate, Zykluszeit und Anzahl Slaves) sowie zu den einzelnen Slaves (Status, Telegrammzähler, Hex-Ansichten der Eingangs-, Ausgangs-, Konfigurations- und Parametertelegramme).

Über Slave- und Busdiagnosemodule können Diagnoseinformationen genau wie andere Signale erfasst werden. Damit ist eine Aufzeichnung von Diagnosedaten rund um die Uhr möglich.

Über integrierte A/D-Wandler misst ibaBM-DP die Busspannungen der Slaves. Im I/O-Manager werden diese als Balkendiagramm dargestellt. Die Aufzeichnung der Spannungen mit den Diagnosemodulen ermöglicht damit eine langfristige Überwachung des PROFIBUS-Systems.

In einem Ereignisprotokoll werden alle erkannten Zustandsänderungen am PROFIBUS in Listenform mit Zeitstempel dokumentiert. Eine Filterfunktion erleichtert die Suche nach bestimmten Ereignissen. Für eine weitere Verarbeitung oder Analyse können die Einträge als TSV-Datei exportiert oder kopiert und in eine Excel-Tabelle eingefügt werden.

Lizenzmodell

Lizenzmodell

In der Standard-Version bietet das Gerät die Sniffer-Funktion und bis zu 8 konfigurierbare aktive Slaves. Mit einer zusätzlichen Lizenz kann die Anzahl der aktiven Slaves auf 16 erhöht werden.

Darüber hinaus sind zusätzliche Lizenzen erforderlich für die Nutzung des Redundanz-, Simulations- und Mirror-Modus. Alle Lizenzen sind an die Serien­nummer des Gerätes gebunden und können auch nachträglich aktiviert werden.

Technische Daten entnehmen Sie bitte dem Produktblatt.

ibaBM-PN

ibaBM-PN: Busmonitor für PROFINET

  • Busmonitor für PROFINET IO (PN)
  • 2 unabhängige, interne PN-Devices für den Anschluss an 1 oder 2 PROFINET-Strängen
  • Erfassung und Aufzeichnung von bis zu 1440 Bytes pro PN-Device
  • Sniffer-Funktion für rückwirkungsfreies Erfassen der zyklischen IO-Kommunikation
  • Unterstützt RT- (Real Time) und IRT-Kommunikation (Isochronous Real Time)
  • Unterstützt MRP (Media Redundancy Protocol)
  • Flexible Einstellung von Abtastrate und Datenformaten mit 32Mbit Flex
  • Unterstützung des ibaNet-Protokolls 32Mbit Flex

Gezielte Datenerfassung im PROFINET

Gezielte Datenerfassung im PROFINET

Der Busmonitor ibaBM-PN dient zur zyklischen Datenerfassung an PROFINET IO-Netzwerken mit ibaPDA. Dabei unterstützt ibaBM-PN die PROFINETSpezifikation V2.3.

Der Busmonitor verfügt über 2 unabhängige, interne PROFINET-Devices, die von PROFINET-Controllern gezielt mit Daten versorgt werden können. Je Device ist ein Datenvolumen von bis zu 1440 Byte möglich. Ein Busmonitor kann mit bis zu 4 PN-Controllern kommunizieren.

Dabei ist die Integration in Linien- oder Sternstrukturen möglich, sowie die Anbindung an zwei unabhängige PROFINET-Stränge.

Sniffer-Funktion

Sniffer-Funktion

Für die Funktion als passiver Sniffer lässt sich ibaBM-PN mit der TAP-Schnittstelle (Ethernet) rückwirkungsfrei in das PROFINET-Netzwerk einkoppeln.

Als Sniffer hört das Gerät den gesamten Datenaustausch auf der Leitung mit und kann so die gesendeten Daten mitlesen.

Die gesamte Kommunikation über die TAP-Schnittstelle wird zudem auf einen Monitor-Port gespiegelt und kann dort mit Hilfe eines externen Netzwerkanalysetools mitgeschnitten werden.

Protokolle bei PROFINET

Protokolle bei PROFINET

PROFINET unterscheidet zwischen Real Time (RT)-Kommunikation und taktsynchroner Isochronous Real Time (IRT)-Kommunikation. ibaBM-PN unterstützt beide Kommunikationsarten, wobei Zykluszeiten bis zu 250 μs möglich sind.

Darüber hinaus unterstützt ibaBM-PN als Client das Media Redundancy Protokoll (MRP), das in Ringstrukturen verwendet wird.

Das Gerät entspricht der Netzlastklasse NetLoad Class III.

Komfortable Request-Technik

Komfortable Request-Technik

Für eine komfortable Messung über PROFINET kann das Request-Verfahren für SIMATIC S7 von ibaPDA genutzt werden. Mit der Request-Technik können interne Variablen der Steuerung wahlfrei angefordert werden. Dabei werden die Messwerte einfach über ihren symbolischen Namen angesprochen. Für das Request-Verfahren ist eine Zusatzlizenz erforderlich.

ibaNet-Protokoll 32Mbit Flex

ibaNet-Protokoll 32Mbit Flex

ibaNet-Protokoll 32Mbit FlexAuf der Lichtwellenleiter-Seite arbeitet ibaBM-PN mit dem ibaNet-Protokoll 32Mbit Flex. Damit werden Mess- und Konfigurationsdaten über eine bidirektionale LWL-Verbindung übertragen.

Die Abtastrate und Datenformate lassen sich flexibel einstellen.

Maximal können 4060 Byte bei einem Abtastzyklus von 1,4 ms übertragen werden.

Technische Daten entnehmen Sie bitte dem Produktblatt.

ibaBM-DDCS

ibaBM-DDCS: Busmonitor für den Antriebsbus DDCS von ABB

  • Busmonitor für den Antriebsbus DDCS von ABB
  • Erfassen antriebsinterner Messwerte und Parameter am Servicekanal
  • Rückwirkungsfreies Mithören der Kommunikation zwischen Controller und Antrieben
  • Erfassen und Aufzeichnen von bis zu 4060 Bytes Nutzdaten pro Zyklus
  • Anschluss an einen freien Port der NDBU-95 Branching Unit
  • Zusätzliche Anschlussmöglichkeit für Rechner mit DriveWindow
  • Unterstützung des ibaNet-Protokolls 32Mbit Flex

Passiv mitschreiben und aktiv abfragen

Passiv mitschreiben und aktiv abfragen

ibaBM-DDCS Konfiguration mit ABB-SteuerungDas Gerät dient zum Mitschreiben von ABB DDCS-Bussignalen, wie diese in Antrieben von ABB verwendet werden.


Das Gerät bietet Anschlüsse für 3 Lichtwellenleiter-Paare, um folgende Funktionen zu realisieren:

  • Passives Mitschreiben der Signale, die zwischen ABB Controller und Antrieb ausgetauscht werden (Data Set-Messkanal)
  • Aktives Abfragen weiterer Messwerte und Parameter aus den Antrieben (Parameter-Messkanal)
  • Durchschleifen von Konfigurations- und Messabfragen eines externen Rechners mit DriveWindow

Automatische Erkennung

Automatische Erkennung

ibaBM-DDCS erkennt die angeschlossenen Antriebe mit den zugehörigen Signalen automatisch und ermöglicht den wahlfreien und rückwirkungsfreien Zugriff sowohl auf die Parameter der Antriebe, als auch auf die Kommunikationstelegramme zwischen Antrieb und Steuerung.

Das Gerät unterstützt das ibaNet-Protokoll 32Mbit Flex. Damit kann die Abtastrate bis zu 40 kHz betragen, wobei bis zu 4060 Byte über den Lichtwellenleiter an den ibaPDA-Rechner übertragen werden können. 

Mit einem ibaBM-DDCS-Gerät können die Daten aller Antriebe gleichzeitig erfasst werden, die an einem gemeinsamen Antriebsstrang angeschlossen sind. Damit lassen sich mit einem Gerät theoretisch über 100 Antriebe überwachen.

Technische Daten entnehmen Sie bitte dem Produktblatt.

ibaBM-SiLink

ibaBM-SiLink: Busmonitor für Siemens SINAMICS Controller

  • Busmonitor für Siemens SINAMICS Controller (CU320-2)
  • Zum rückwirkungsfreien Mithören der Kommunikation zwischen den SINAMICS Controllern durcheingebaute TAP-Funktion
  • Einbindung an jeder Stelle im Strang; zusätzliche Adapter sind nicht notwendig
  • Erfassen und Aufzeichnen von bis zu 16 Datensätzen je Controller pro Millisekunde
  • Unterstützt SINAMICS Link Projekt Profile: 64 Teilnehmer, 16 Worte , 1/2ms
    (Andere Profile werden derzeit nicht unterstützt)
  • Einfache Konfiguration und Datenaufzeichnung mit ibaPDA-V6
  • Unidirektionale oder bidirektionale LWL-Anbindung, z. B. mit FOB-io-D-Karten
  • Robustes Gehäuse, einfache Montage

Eigenschaften

Eigenschaften

Das Gerät ibaBM-SiLink dient zum Lesen und Aufzeichnen der Daten an einem SINAMICS Link mittels ibaPDA-V6. Über SINAMICS Link sind bis zu 64 Siemens SINAMICS Controller verbunden, die alle mit einem ibaBM-SiLink überwacht werden können.

Das Gerät lässt sich an jeder Stelle rückwirkungsfrei an den SINAMICS Link über Profinet IRT anschließen, da der Anschluss die Eigenschaft eines Ethernet-TAP (Telegram Access Point) erfüllt.


Auch wenn ibaBM-SiLink ausgeschaltet ist, bleibt die Kommunikation auf dem SINAMICS Link unbeeinträchtigt. Jeder Controller sendet 16 Data Words, die ibaBM-SiLink mitliest und pro Millisekunde erfassen kann. Sind weniger Controller angeschlossen oder werden weniger Data Words erfasst, lässt sich die Erfassungszeit auf bis zu 50 µs reduzieren.

Konfiguration

Konfiguration

Die Einstellungen für das Gerät sowie die Konfiguration der Daten, die erfasst werden sollen, erfolgen im I/O-Manager des Programms ibaPDA-V6. Hierfür wird eine bidirektionale LWL-Anbindung zu einem Rechner benötigt, die über eine im Rechner vorhandene LWL-Eingangskarte der Kartenfamilie FOB-D, z. B. ibaFOB-io-D, realisiert wird. Bei Einsatz des LWL-Übertragungsprotokolls 32Mbit Flex lassen sich die Signale und die Abtastrate individuell konfigurieren und zusätzlich Diagnosedaten erfassen. Wird das 32Mbit-Übertragungsprotokoll verwendet, sendet das Gerät immer die Standardkonfiguration von 64 Controllern mit je 16 analogen Signalen bei einer Zeitbasis von 1 ms. In diesem Fall ist lediglich eine unidirektionale LWL-Verbindung notwendig.

Einsatzgebiete

Einsatzgebiete

  • Allgemein zum rückwirkungsfreien Mitschreiben der Kommunikation an einem SINAMICS Link
  • Antriebstechnik, zum Überwachen der Ist- und Sollwerte sowie der Statusmeldungen bei Antriebssystemen, die über SINAMICS Link vernetzt sind
  • Automatisierungstechnik mit SINAMICS Link-Technik (Prüfstände, Fahrzeugdiagnose)
  • Walzwerksautomatisierung

Technische Daten entnehmen Sie bitte dem Produktblatt.

Verfügbare Hardware

ibaRackline, ibaDeskline

Messdaten erfassen und analysieren

ibaPDA und ibaAnalyzer sind die zentralen Tools zum Erfassen und Analysieren von Messdaten:

Der moderne Klassiker der Messwerterfassung

Analyse und Auswertung
ohne Zusatzkosten