iba AG

ibaCapture

Messdaten und Kamerabilder verbinden

Auf einen Blick

  • Synchrone Aufzeichnung von Videobildern und Messdaten mit ibaPDA
  • Kontinuierliche und ereignisgesteuerte Aufzeichnung
  • Integration von HMI-Bildern und Bildern aus ibaVision als virtuelle Kameras
  • Geschützte Speicherbereiche für wichtige Sequenzen
  • Bis zu 64 Kameras (analog, IP, GigE oder virtuell) erfassen und online visualisieren
  • Betrachtung und Auswertung von Videosequenzen und Messdaten mit ibaAnalyzer
  • Livebild-Anzeige als Ersatz für CCTV-System
  • Ereignisgesteuerte Umschaltung der Anzeige (Szenario-Player)

    Alles im Blick

    Alles im Blick

    Mit ibaCapture können Livebilder von Videokameras und HMI-Systemen synchron zu den Messwerten mit ibaPDA erfasst und aufgezeichnet werden. Anders als herkömmliche Videoanlagen zeichnet ibaCapture nicht nur Videos auf, sondern verknüpft Messdaten aus Prozess und Anlage zeitsynchron mit den visuellen Informationen.

    Die Bildinformationen können mit den dazu passenden Prozesssignalen messpunktgenau betrachtet werden. Dadurch lassen sich Zusammenhänge besser verstehen, die oftmals auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Fehler können schneller entdeckt und Ursachen hierfür besser identifiziert werden. 

    Der Einsatz von Kameras verbessert die Prozessüberwachung überall dort, wo Vorgänge nur schwer messbar sind bzw. Prozessschritte nicht zuverlässig mit Sensoren erfasst werden können. Dies können beispielsweise Materialzuführungen von Werkzeugmaschinen sein oder materialführende Anlagen, an denen übermäßig Dampf, Staub, oder große Hitze auftreten, wie etwa in Stahl- und Walzwerken.

    Verbesserungen in ibaCapture-V4

    Verbesserungen in ibaCapture-V4

    Die neue Version ibaCapture-V4 integriert ne­ben Video­bildern auch Ausgabebilder von ibaVision-Programmen sowie Bilder von HMI-Stationen mittels virtueller Kameras. Bis zu 64 Kameras der unterschiedlichen Typen lassen sich jetzt an einem ibaCapture-Server betreiben.

    Die neu gestaltete Benutzeroberfläche bietet mehr Übersichtlichkeit im neuen iba-Look-and-Feel und einfache Bedienung mittels Multifunktionsleisten. Die Benutzerverwaltung ist jetzt in Active Directory integriert, somit können Benutzer und Passwörter zentral administriert werden.

    Darüber hinaus bietet ein überarbeitetes, sehr flexi­bles Lizenzmodell gerade für kleinere Systeme attrak­tive Einstiegslösungen.

    Synchrone Datenaufzeichnung mit ibaPDA

    Synchrone Datenaufzeichnung mit ibaPDA

    ibaCapture - Synchrone Datenaufzeichnung mit ibaPDA

    Während der Messung und Datenaufzeichnung steht ibaPDA über das Netzwerk in ständiger Verbindung mit dem ibaCapture-Server, der die Bilddaten aufzeichnet und speichert. Synchronisationssignale werden in der Messdatei gespeichert und stellen den Bezug zur Videoquelle her.

    Für die Auswertung und das Betrachten der Videoaufzeichnung in iba­Analyzer benötigt man daher Zugriff auf den ibaCapture-Server.

    Topologie

    Topologie

    ibaCapture BeispieltopologieIn einem Netzwerk können mehrere ibaCapture-Server installiert werden. Dabei ist es möglich, von mehreren ibaPDA-Systemen auf einen ibaCapture-Server zuzugreifen, aber auch mit einem ibaPDA-
    System auf mehrere ibaCapture-Server. 

    An einem ibaCapture-Server lassen sich bis zu 64 Kameras betreiben.

    Kontinuierliche und getriggerte Aufzeichnung

    Kontinuierliche und getriggerte Aufzeichnung

    Neben der kontinuierlichen Videoaufzeichnung können zudem Prozessabschnitte von besonderem Interesse ereignisgesteuert aufgezeichnet werden. Beliebige Prozesssignale aus ibaPDA können als so genannte „Video­trigger“ dienen, um das Ereignis mit einem definierten Vor- und Nachlauf aufzuzeichnen.

    Alle Schritte in diesem Prozessabschnitt können somit von Anfang bis Ende aufgezeichnet und analysiert werden. Darüber hinaus können mithilfe von „Bildtriggern“ Standbilder als JPG-Datei für Dokumentationszwecke gespeichert werden.

    Einfache Konfiguration

    Einfache Konfiguration

    Mit dem ibaCapture-Manager werden die angeschlossenen Kameras konfiguriert. Für jede Kamera können die passenden Videoparameter, wie Bitrate, Bildfrequenz, Auflösung, etc. eingestellt werden.

    In ibaPDA werden dann die Kameras ausgewählt, deren Bilddaten mit den Messdaten verknüpft werden sollen. Für jede Kamera können bis zu 10 Video­trigger eingerichtet werden. Dabei können alle verfügbaren Signale als Triggersignal dienen. 

    Livebild-Anzeige und Wiederholung

    Livebild-Anzeige und Wiederholung

    Die Videobilder können live und als Wiederholung mit einstellbarer Geschwindigkeit im ibaPDA-Client, in ibaQPanel oder im ibaCapture-Manager betrachtet werden.

    Mit so genannten „Dockable Views“ lässt sich die Anzeige schnell und einfach an die eigenen Bedürfnissen anpassen. Pro Client können bis zu 32 Kameras angezeigt werden. Im Vollbildmodus kann die Anzeige als CCTV-System genutzt werden, um eine gesamte Anlage live zu überwachen. Helligkeit und Kontrast lassen sich für jede Kamera optimal auf die jeweiligen Lichtverhältnisse einstellen.

    Szenario-Player in ibaQPanel

    Szenario-Player in ibaQPanel

    Live-Anzeige mit ibaQPanelWenn viele Anzeigen gleichzeitig überwacht werden müssen, ist es leicht möglich, den Überblick zu verlieren. Mit dem Szenario-Player können in ibaQPanel Trigger eingerichtet werden, um prozessgesteuert auf eine bestimmte Kameraansicht umzuschalten.

    Wird beispielsweise ein Nothalt in einem Anlagenteil ausgelöst, rückt die Anzeige dieses Anlagenteils in den Vordergrund und das Bedienpersonal erhält sofort Einblick in den gefährdeten Bereich. Dabei lässt sich nicht nur das Live-Bild anzeigen, sondern die Bildwiedergabe mit einem zeitlichen Vorlauf auf das Auslöseereignis starten, um zu erkennen, wodurch der Nothalt ausgelöst wurde.

    Erfassung und Datenablage

    Erfassung und Datenablage

    Die Videostreams der Kameras werden zentral vom ibaCapture-Server erfasst und in komprimierter Form auf der Festplatte gespeichert, für jede Kamera in einem eigenen Bereich. Zeiträume, in denen ein „Videotrigger“ auftritt, werden als „geschützt“ markiert.

    Die Videodaten werden zyklisch nach Art eines Ringpuffers überschrieben. Eine automatische Aufräumprozedur bereinigt optional nach einem definierten Zeitraum die gespeicherten Videodaten.

    Benutzerverwaltung

    Benutzerverwaltung

    Die Benutzerverwaltung ist mit ibaCapture-V4 in den Active Directory-Domänendienst für Windows-Server integriert. Benutzer und Passwörter lassen sich damit zentral und richtlinienbasiert verwalten.

    In ibaCapture können den Benutzern unterschiedliche Rechte zugewiesen werden, wie das Recht, Videos anzusehen, insbesondere geschützte oder gesperrte Videos, aber auch Aktionsrechte, wie Videos exportieren, sperren oder die Steuerung von PTZ-Kameras.

    Unterstützte Kameras

    Pro ibaCapture-Server können bis zu 64 unterschiedliche Kameras betrieben werden

    Unterstützte Kameras

    ibaCapture unterstützt analoge Kameras, IP-Kameras sowie GigE Vision®-konforme Kameras. Pro ibaCapture-Server lassen sich bis zu 64 Kameras der unterschiedlichen Typen anschließen, die auch gemischt betrieben werden können.

    Für die Anbindung analoger Kameras ist ein Analog-IP-Konverter erforderlich, netzwerkfähige Kameras werden über ein Netzwerk verbunden. Für GigE-Kameras wird eine Intel-Netzwerkkarte benötigt. Darüber hinaus müssen GigE-Kameras ohne Switch sternförmig verbunden werden. 

    Mit ibaCapture ist außerdem die Steuerung von PTZ-Kameras möglich. Dies gilt für ONVIF-kompatible PTZ-Kameras und Axis-IP-Kameras*. Mit der Maus, einem Joystick oder über ibaPDA lassen sich die PTZ-Kameras schwenken, neigen oder der Bildausschnitt zoomen. Dabei können vordefinierte Posi­tionen angefahren werden – per Mausklick oder gesteuert durch Anlagensignale – und gezielt Ansichten in den Fokus rücken.

    * mit VAPIX-Protokoll Version 3 oder neuer

    Besonderheiten bei GigE-Vision Kameras

    Besonderheiten bei GigE-Vision Kameras

    Wenn es darum geht, sehr schnelle Bewegungen in hoher Qualität zu erfassen, bieten GigE Vision-konforme Kameras (GigE-Kameras) eine sehr schnelle Bilderfassung (bis zu 300 fps) und mit den geeigne­ten Netzwerkkomponenten eine schnelle Datenübertragung zum ibaCapture-Server.

    Mit Hilfe von externen Triggersignalen lässt sich die Aufnahme mit GigE-Kameras präzise steuern. Darüber hinaus können bei GigE-Kameras Einstellungen wie die Anpassung an Lichtverhältnisse optimal an den Prozess angepasst werden.

    High-speed Hardware bei GigE-Vision Kameras

    High-speed Hardware bei GigE-Vision Kameras

    Für die Hochgeschwindigkeitserfassung benötigt ibaCapture-Server eine spezielle Netzwerkkarte
    für GigE-Kameras. Aufgrund von Performance- und Bandbreitenbegrenzungen werden pro ibaCapture-Server nur 3 GigE-Kameras mit bis zu 300 fps unterstützt. Bei niedrigeren Bildraten ist auch der Einsatz von mehr als 3 GigE-Kameras möglich.

    Die hohen Anforderungen an die Bildverarbeitung erfordern zudem einen leistungsstarken Computer. Mit ibaRackline-CAM bietet iba einen leistungsstarken, speziell für Videoaufzeichnung ausgestatteten Industrierechner.

    Virtuelle Kameras

    Virtuelle Kameras

    Neu in ibaCapture-V4 ist die Einführung von virtuellen Kameras. Als virtuelle Kamera werden Bildschirm­inhalte von HMI-Stationen sowie Aus­gabebilder von ibaVision-Programmen erfasst und dargestellt.

    Die Konfiguration der virtuellen Kameras erfolgt wie bei realen Kameras im ibaCapture-Manager. Dort werden u.a. Bildquelle, Bildschirmausschnitt und Erfassungsrate eingestellt.

    Zusammenhänge zwischen Bedienung und Prozess aufdecken

    Bilder der HMI-Stationen werden als virtuelle Kamera erfasst und im ibaCapture-Server aufgezeichnet

    Zusammenhänge zwischen Bedienung und Prozess aufdecken

    Visuelle Informationen der HMI-Bedienstationen inklusive Bedieneingriffe werden synchron mit Prozessdaten aus ibaPDA mit Hilfe der virtuellen Kameras aufgezeichnet. Dadurch lassen sich Zusammenhänge zwischen Prozesssteuerung und Messdaten leicht erkennen.

    Aufgaben wie Störungs- und Prozessanalyse, Inbetriebnahme und Dokumentation von Betriebsabläufen lassen sich damit unterstützen.

    Alle Monitore von Rechnern, die mit einem Windows-Betriebssystem arbeiten, können erfasst werden. Auf den Rechnern wird dazu ein ibaCapture-HMI-Programm installiert und sie müssen über ein TCP/IP-Netzwerk mit dem ibaCapture-Server verbunden sein.

    Visuelle Signale aus der industriellen Bildverarbeitung

    Visuelle Signale aus der industriellen Bildverarbeitung

    Die Software ibaVision verarbeitet Video­daten, die mit ibaCapture aufgezeichnet wurden, und extrahiert daraus visuelle Signale oder auch verarbeitete Bilder mit zusätzlichen Bildinformationen. Die mit ibaVision verarbeiteten Bilder können mit einer virtuellen Kamera wieder in ibaCapture erfasst und aufgezeichnet werden.

    Offline-Analyse von Videobildern und Messdaten

    In ibaAnalyzer bewegt das Abspielen des Videos zeitrichtig den Marker in den Messkurven und das Bewegen des Markers über die Messkurven zeigt stets das dazu passende Bild.

    Offline-Analyse von Videobildern und Messdaten

    Die Messdaten und Videosequenzen können in ibaAnalyzer betrachtet und ausgewertet werden. Die Videoaufzeichnung jeder Kamera kann in einem Andockfenster neben den üblichen Kurven der Messsignale angezeigt werden. Mit Verschieben des Markers entlang der Zeitachse der Messkurven werden die entsprechenden Bilder aller Kameras exakt zeitsynchron angezeigt.

    Die Videoaufzeichnungen können sowohl in die Messdatei eingebettet als auch in ein Standardformat (MP4) exportiert werden. Der Vorgang, Videos in die Messdatei einzubetten und auf ein separates Laufwerk zu speichern, lässt sich mit ibaDatCoordinator automatisiert ausführen. Auf diese Weise können die Messdaten mit den zugehörigen Videobildern bequem gesichert werden.
    Mit dem Reportgenerator in ibaAnalyzer lassen sich Standbilder in einen Bericht einfügen.

    Darüber hinaus ist es auch möglich bei längenbezogenen, mit ibaQDR erfassten Daten, Videobilder bei der Analyse zu nutzen. Die Bilder aller Kameras, die beispielsweise in einer Bandbehandlungsanlage an verschiedenen Positionen des Bandes aufzeichnen, werden in ibaAnalyzer angezeigt, wenn der Marker an diese Position der Längenachse verschoben wird.  
    Bei der Analyse von HMI-Bildern werden Mausklicks, die an der HMI-Station getätigt wurden, beim Abspielen des Videos hervorgehoben.

    Technische Daten entnehmen Sie bitte dem Produktblatt.

    Messdaten erfassen und analysieren

    ibaPDA und ibaAnalyzer sind die zentralen Tools zum Erfassen und Analysieren von Messdaten.

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