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SPS-Magazin 7/2017: (Prozess-)Datenverknüpfung

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In den letzten Jahren hat die datenbasierte Zustandsüberwachung in industriellen Großanlagen stark an Bedeutung gewonnen, da proaktive und prädiktive Instandhaltung erhebliche Einsparungen ermöglichen. Verwendet man bei der Auswertung von Vibrationen mechanischer Aggregate auch noch Prozessdaten, lassen sich nicht nur Anzeichen bevorstehender Schäden besser detektieren, sondern auch Rückschlüsse auf die Prozessqualität bzw. -stabilität ableiten.

Wenn von Condition Monitoring die Rede ist, geht es in den meisten Fällen um die Verschleißerkennung an mechanischen Komponenten, um daraufhin vorausschauende Instandhaltung zu betreiben. Übliche Systeme geben zwar Hinweise auf den Verschleißzustand, doch bei übermäßiger oder ungewöhnlicher Abnutzung der überwachten Komponenten geben sie keinen Aufschluss über die Schadensursache. Durch die Korrelation der Schwingungsdaten mit Prozessdaten ist nicht nur eine präzisere Vorhersage, sondern auch eine Ursachenanalyse möglich. Damit können Gründe für vorzeitigen Verschleiß gefunden und abgestellt werden. Solche Prozessdaten [...].