Mit dem traditionellen Richtfest feierte die iba AG gemeinsam mit der Stadt Fürth den Abschluss der Rohbauarbeiten des Neubauprojekts in der Fürther Gebhardt Straße. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs entsteht ein Bürogebäude mit einer Nutzfläche von rund 6.000 Quadratmetern, das Platz für rund 160 Angestellte bietet.
„Wir haben hier etwa 14.000 Tonnen Beton und 500 Tonnen Baustahl verbaut“, berichtet Bauherr Horst Anhaus über die Dimensionen des Projekts. Die Projektkosten werden auf rund 20 Millionen Euro veranschlagt, einen Faktor will Anhaus aber besonders hervorstellen: „Unser Gebäude wird komplett energieautark sein. Als ich vor vier Jahren sagte, dass ich auf einen Gasanschluss verzichten will, haben Viele den Kopf geschüttelt. Aber wir werden die Energie komplett nachhaltig produzieren“, so Anhaus.
Neben 33 Erdsonden, Wärmepumpen und klassischen Photovoltaikflächen kommt hierbei auch eine Weltneuheit zum Einsatz: „Wir bringen zur Verschattung sonnengeführte Photovoltaikpaneele in den Fenstern an. Mit dieser, zum Patent angemeldeten Eigenentwicklung generieren wir, zusätzlich zu den klassischen Dachanlagen 180kWp elektrische Leistung. Das ‘iba-Kraftwerk’ Gebhardtstraße 10 und 12 kommt dann auf beachtliche 300kWp und verbessert das PV- Ranking der Stadt Fürth nicht unwesentlich“, hebt Anhaus besonders hervor.
Vom Scherbenviertel zur modernen Bürolandschaft
Auch die städtischen Vertreter hatten lobende Worte für die Innovationstüchtigkeit und die Investition in den Standort Fürth parat: „Aus Sicht der Stadt muss ich sagen: ‚Chapeau‘ für das, was ihr hier leistet. Das ist für die gesamte Stadt Fürth wirklich klasse und ein Fingerzeig in eine gute Zukunft“, sagte Horst Müller, Wirtschaftsreferent der Stadt. Bereits mit dem Gebäude in der Gebhardtstraße 10 hätten Horst und Marta Anhaus als Bauherren eine Vorreiterrolle für die Gestaltung der „Neuen Gebhardt Straße“ Stadt eingenommen.
Mit dem Neubau und der architektonischen Gestaltung des benachbarten Gebäudes würde dies noch unterstrichen: „Wenn ich überlege, was hier vorher war – das war alles, aber keine Vorzeigestraße. Es war ein Scherbenviertel und alles war voller ‚Graffl‘. Jetzt entstehen immer mehr innovative Gebäude für moderne Arbeitsplätze“, so Müller. Neben Büro- und Laborräumen wird der Neubau einen großen Schulungs- und Workshopbereich und eine Sporthalle aufweisen. Ein besonderes Schmankerl wird aber in der obersten Etage warten: Die Angestellten werden von fest eingestellten Köchinnen täglich mit frisch zubereitetem Essen und grünen Akzenten aus dem eigenen Kräutergarten versorgt. Bei gutem Wetter setzt ein großzügiger Biergarten ganz besondere Akzente.
