Power- und Prozess-Monitoring
Mit dem iba-System erhalten Sie größtmögliche Transparenz über Vorgänge in Ihren Anlagen und Ihrem Energiesystem. Perfekt aufeinander abgestimmte…
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Je höher die Komplexität, desto größer die Datenmenge: Da sich in Anlagen mit dynamischen Prozessverhalten die beteiligten Komponenten gegenseitig mit einem unterschiedlichen Zeitverhalten und damit kaum reproduzierbar beeinflussen, müssen zur Prozessanalyse große Mengen an Rohdaten erfasst werden. Basierend hierauf können Kennwerten direkt an der Edge berechnet werden, die dann zur Analyse in die Cloud exportiert werden. Damit ergeben sich klare Abgrenzungen zwischen dem OT- und IT-Netzwerk.

Um die Verfügbarkeit industrieller Maschinen zu optimieren und so mit den immer weiter steigenden Anforderungen Schritt zu halten, ist für Anlagenbetreiber und -personal ein hohes Verständnis der dynamischen, technischen Prozesse erforderlich.
Grundlage dafür ist die Erfassung und vor allem die anschließende Auswertung aller relevanten Prozessdaten. Da hier im Regelfall unterschiedliche Signalquellen berücksichtigt werden müssen, können kausale Zusammenhänge nur dann erkannt werden, wenn die Daten aller beteiligten Steuerungen, Sensoren und Geräte synchron erfasst, mit einem zentralen Zeitstempel versehen und gemeinsam ausgewertet werden. Das iba-System zur Messwerterfassung und -analyse verfügt aus diesem Grund über eine ausgeprägte Konnektivität zu unterschiedlichen Automatisierungs- und Bussystemen. Zur webbasierten Analyse lassen sich die online berechneten Kennwerte in Datenbank- oder Cloudsystemen speichern. „Für konstant laufende Maschinen existieren in gängigen Messsystemen hierfür meist zuverlässige Methoden zur Überwachung. Die meisten Systeme zur Schwingungsüberwachung etwa basieren auf Daten, die unter reproduzierbaren Messbedingungen aufgezeichnet werden und damit eine hohe Vergleichbarkeit aufweisen“, erklärt Christian Reinbrecht, Produktmanager und Experte für Schwingungen und Zustandsveränderungen bei der iba AG.

Eine robuste Überwachung mit dem iba-System sorgt dafür, dass wir durch die Analyse von Trends im besten Fall sogar noch vor dem tatsächlichen Fehlereintritt eingreifen können.
Christian Reinbrecht
Produktmanager, iba AG
Aufgrund immer komplexer werdender Prozesse und steigendem Kostendruck kommen Anlagenbetreiber und -bediener kaum noch um die Analyse an der Edge herum: Nur durch die prozessnahe Verarbeitung der Messdaten kann im Fehlerfall in Echtzeit in den Prozess eingegriffen und so Schäden oder Qualitätsabweichungen verhindert werden. Da lediglich relevante und berechnete Kennwerte in Cloudsysteme, Message Broker oder Datenbanken geschrieben werden, ist dabei keine große Bandbreite zum Datentransfer notwendig. Für spätere und intensivere Auswertungen ist es jedoch wichtig, bei der Datenaufzeichnung auf hochaufgelöste Rohdaten und nicht auf voraggregierte Werte zu setzen, um vor allem im Fehlerfall problemlos in die Tiefenanalyse auf Basis der Rohdaten einsteigen zu können. Dank der Visualisierung in der IT-Landschaft können unterschiedliche Nutzergruppen Schwachstellen, Optimierungspotenziale und Qualitätskontrollen schnell und einfach ausführen und so das volle Potenzial der Messdaten ausschöpfen.
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ibaPDA-Demo Lizenz anfordernEdge Analytics ermöglicht die lokale Verarbeitung hochaufgelöster Rohdaten direkt am Entstehungsort, wodurch nur relevante Kennwerte in IT-Systeme oder Cloud-Plattformen übertragen werden. Mit ibaPDA in Kombination mit Edge-Devices wie ibaDAQ oder ibaM-DAQ können Prozess- und Schwingungsdaten synchron erfasst und in Echtzeit ausgewertet werden. Ergänzend übernehmen ibaInSpectra oder ibaInCycle die spezialisierte Kennwertberechnung für komplexe Signaltypen. Dadurch werden Latenzen reduziert, Bandbreite geschont und gleichzeitig eine sofortige Reaktion im Fehlerfall ermöglicht.
In hochdynamischen Industrieprozessen ist eine zeitsynchrone Erfassung aller relevanten Datenquellen entscheidend, da sich Prozesszustände gegenseitig beeinflussen. Mit ibaPDA werden Steuerungs-, Sensor- und Bussignale in hoher Auflösung zusammengeführt und zentral Zeitstempel-basiert gespeichert. ibaInSpectra ermöglicht zusätzlich die frequenzbasierte Analyse von Schwingungssignalen im Kontext der Prozessdaten. Dadurch lassen sich auch nicht-reproduzierbare Prozessbedingungen stabil überwachen und Ursachen präzise identifizieren.
Eine durchgängige Architektur kombiniert Edge-Verarbeitung, zentrale Datenerfassung und Cloud-Analyse. Mit ibaPDA werden Rohdaten aus unterschiedlichen Quellen synchron erfasst und lokal oder in Edge-Systemen verarbeitet, während ibaDaVIS oder Cloud-Datenbanken ausschließlich berechnete KPIs übernehmen. Diese Trennung reduziert Datenvolumen und ermöglicht eine skalierbare IT/OT-Integration. Gleichzeitig bleiben Rohdaten für eine spätere Tiefenanalyse im iba-System vollständig verfügbar.
Die Kombination aus Rohdatenerfassung und Edge-basierter KPI-Berechnung ermöglicht sowohl hohe Analyseflexibilität als auch effiziente Datenübertragung. ibaPDA erfasst alle relevanten Prozessdaten mit hoher zeitlicher Auflösung, während Edge-Komponenten wie ibaDAQ die Vorverarbeitung übernehmen. Dadurch können kritische Kennwerte bereits prozessnah berechnet und bei Bedarf sofort für Alarme oder Optimierungen genutzt werden. Gleichzeitig bleibt die vollständige Rohdatenbasis für detaillierte Analysen erhalten.
Ein kombiniertes Edge- und Cloud-Konzept ermöglicht es, zunächst lokale Echtzeitreaktionen auf Basis berechneter Kennwerte durchzuführen und anschließend tiefgehende Analysen in der Cloud oder im Historian vorzunehmen. Mit ibaPDA und ibaHD-Server werden hochaufgelöste Rohdaten gespeichert, während ibaDaVIS webbasierte Dashboards für die KPI-Analyse bereitstellt. Entscheidend ist die Möglichkeit eines Drilldowns von aggregierten KPIs zurück zu den Rohsignalen. Dadurch lassen sich Ursachen auch bei komplexen, zeitversetzten Prozessabweichungen eindeutig identifizieren.