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Datenerfassung mit ibaPDA, ibaBM-DP und EtherNet/IP

Antriebsoptimierung in einem Triebwagenkipper & Zugpositionierer für Bergwerke

iba Oceania entwickelte ein Messsystem für einen VVVF-gesteuerten Fahrkorbpositionierer mit mehreren Wechselstrommotoren in einem Bergwerk. Das System wurde eingesetzt, um festzustellen, ob es aufgrund ständiger Kupplungsausfälle zu Problemen bei der Lastverteilung zwischen den Wechselstrommotoren kam.

Ein sehr langer Minenzug mit zahlreichen braunen Güterwaggons erstreckt sich in die Ferne.

Die erfassten Daten lieferten eine klare Darstellung der Probleme im Zusammenhang mit dem Lastverteilungsmechanismus zwischen den Motoren.

Auf der Grundlage der Aufzeichnungen wurde dann ein klarer Weg zur Behebung der festgestellten Probleme aufgezeigt. Sobald die Änderungen umgesetzt waren, wurde das iba-System verwendet, um zu überprüfen, ob die Lastverteilung zwischen den Motoren korrekt war.

Das iba-System ermöglichte die synchrone Trendaufzeichnung aller VVVF-Antriebsdaten im selben Trendfenster. Mit moderner VVVF-Antriebssoftware ist dies nicht möglich, da die Daten jedes Antriebs in separaten Fenstern aufgezeichnet werden müssen.

Effektive Fehlersuche

Optimierung von Steuerungen und Dokumentation der Ergebnisse

Kontinuierlich aufgezeichnete Daten

ohne die Notwendigkeit eines Triggers

Funktioniert wie eine „Black Box“

für Ihr Antriebssystem

Die Technik

Da die VVVF-Antriebe über den Profi-Bus gesteuert werden, wurde zur Erfassung der Antriebsdaten ein ibaBM-DPM-S Profi-Bus-Sniffer eingesetzt. Mit diesem Busmodul können bis zu 512 analoge und 512 digitale Signale mit einer Abtastrate von 1 ms gelesen und aufgezeichnet werden.

Das Profi-Bus-Netzwerk wird nicht zusätzlich belastet, da der Sniffer passiv und nicht Teil des aktiven Busses ist. Über eine Ether-Net/IP-Schnittstelle wurden auch Daten von der Allen Bradley-SPS erfasst. Alle Daten, die in der SPS verfügbar sind, können zum iba-Server gesendet und synchron mit den Profibus-Daten erfasst werden.

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Fritz Woller

Die Daten werden in DAT-Dateien gespeichert und können mit dem kostenlosen Softwaretool ibaAnalyzer ausgewertet, verarbeitet und archiviert werden. Ein leistungsfähiger Berichtsgenerator ermöglicht die Erstellung von individuellen Analyseberichten.

Fritz Woller
System Engineer, iba Oceania

Verwendete Funktionen

Die folgenden Funktionen des iba-Systems werden in dieser Success Story verwendet.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Lastverteilungsprobleme in Mehrmotorensystemen lassen sich durch die synchrone Erfassung und Korrelation von Antriebssignalen aller beteiligten Motoren identifizieren. Mit ibaPDA in Kombination mit ibaBM-DPM-S können hochauflösende Antriebsdaten ohne Eingriff in das Bussystem aufgezeichnet werden. Dadurch lassen sich Drehmoment-, Strom- und Drehzahlverläufe in einem gemeinsamen Zeitkontext analysieren. Ungleichgewichte und mechanische Probleme werden so eindeutig sichtbar und quantifizierbar.

Eine synchrone Datenerfassung erfordert ein System mit einheitlicher Zeitbasis für alle Signalquellen. ibaPDA ermöglicht eine kontinuierliche, triggerunabhängige Aufzeichnung aller relevanten Signale in einer gemeinsamen Umgebung. In Verbindung mit ibaBM-DPM-S und EtherNet/IP-Schnittstellen können Daten aus verschiedenen Antrieben parallel erfasst werden. Dadurch entfällt die fragmentierte Analyse über einzelne Antriebstools hinweg.

Eine passive Datenerfassung ist entscheidend, um die Stabilität bestehender Netzwerke nicht zu gefährden. Das ibaBM-DPM-S arbeitet als passiver Teilnehmer und liest Daten direkt vom Profibus, ohne aktiv in die Kommunikation einzugreifen. Dadurch entstehen keine zusätzliche Buslast und keine Beeinflussung der Steuerung. Gleichzeitig wird eine hochauflösende und vollständige Datenerfassung gewährleistet.

Die integrierte Analyse erfordert die Zusammenführung heterogener Datenquellen in einem konsistenten Zeitkontext. Mit ibaPDA lassen sich sowohl Feldbusdaten als auch SPS-Daten über Schnittstellen wie EtherNet/IP synchron erfassen. Dadurch entsteht eine durchgängige Datenbasis für die Ursachenanalyse. Komplexe Wechselwirkungen zwischen Steuerung und Antriebssystem werden so transparent nachvollziehbar.

Kontinuierliche, triggerunabhängige Aufzeichnungen ermöglichen eine lückenlose Analyse von Betriebszuständen und Fehlerereignissen. Mit ibaPDA werden alle relevanten Signale dauerhaft gespeichert und stehen für spätere Auswertungen zur Verfügung. In ibaAnalyzer können diese Daten detailliert analysiert und dokumentiert werden. Dadurch lassen sich Optimierungsmaßnahmen validieren und langfristige Verbesserungen absichern.

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