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„ibaDaVIS ermöglicht allen Anwendern einen einfachen Zugriff auf die Daten und hilft uns so, auftretende Probleme schneller zu lösen.“

Die Demokratisierung der Daten

Da das Altsystem den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, musste sich die BILSTEIN GROUP nach einer Möglichkeit zur Prozessdatenvisualisierung umsehen. Die Wahl fiel dabei auf das iba-System, das mit ibaDaVIS ein webbasiertes Visualisierungs- und Analysetool bietet, mit dem der Bandstahlproduzent nun deutlich mehr Daten überblicken und bewerten kann, als zuvor. Damit können die auftretenden Probleme nicht nur schneller gelöst, sondern darüber hinaus neue Auswertungen proaktiv durchgeführt werden.

Eine große blaue Industriemaschine mit der Aufschrift BILSTEIN steht über zwei parallelen Metallzylindern in einer Fabrik.

Keine Ersatzteile, keine Zukunft

Zur Visualisierung der Prozessdaten nutzte die BILSTEIN GROUP für lange Zeit ein System, welches zum Teil auf MS-DOS basierte. Dieses wurde abgekündigt und so musste etwas Neues her.

„Wir haben in der Instandhaltung schon viel mit iba gelöst und sind damit sehr zufrieden. Wir haben uns daher erkundigt und sind auf ibaDaVIS gestoßen“, berichtet Ufuk Karvan, Leiter der Prozess- und Systemtechnik bei BILSTEIN. Im nächsten Schritt habe der Spezialist für Kaltbandlösungen Daten beispielhaft aufgezeichnet – und sich schließlich dazu entschlossen, das iba-Systems im neuen Walzgerüst einzusetzen. „Mittlerweile haben wir 13 Anlagen ausgestattet, weitere zwei sind im Aufbau. Das ist gut die die Hälfte des ganzen Werks“, so Karvan.
Im Kaltwalzwerk in Hohenlimburg sind alle Schritte von der Schere bis zur Materialhärtung mit Messtechnik abgedeckt. Durch die Festlegung einiger Standardsignale können Anwender die Prozessschritte der unterschiedlichen Anlagen leicht miteinander vergleichen und so Optimierungspotenziale erkennen. Zudem ermöglicht die kontinuierliche Datenerfassung eine genaue Analyse der hergestellten Produkte: „Wenn wir uns beispielsweise die Prozessschritte, die zu einem Ring gehören, ansehen, sehen wir genau, wie diese gewalzt oder dressiert wurden und sind in der Lage von der Tandemstraße bis zur Schere die unterschiedlichen Prozessschritte einzelner Produkte miteinander zu vergleichen“, sagt Karvan. Er fügt an: „Das ist für uns wirklich ein großer Schritt in Richtung Industrie 4.0.“

Neue Möglichkeiten in der Qualitätssicherung

Im Vorfeld der Installation beteiligten sich Vorarbeiter, Meister, Anwendungstechniker und Mitarbeiter aus der Instandhaltung am Anforderungskatalog. Somit konnte die BILSTEIN GROUP klären, welche Signale und Kennwerte, Visualisierungen und Langzeitaufzeichnungen zur Qualitätssicherung und -prüfung notwendig sein würden. „Das Ganze ist eine riesige Prozesslandschaft geworden und wir haben dank des iba-Systems viel mehr Daten zur Verfügung als zuvor. Wir können jetzt Sachen zeigen, die vorher nicht gingen. Das hilft uns, auftretende Probleme zu lösen und daher haben wir mittlerweile auch eine super Zustimmung im Werk“, freut sich Karvan.
Ein weiterer wichtiger Aspekt für den Bandstahlexperten war die unkomplizierte Erreichbarkeit der Prozessdaten: Dank ibaDaVIS können Anwender schnell auf diese zugreifen, Datensätze ausleiten und mit ibaAnalyzer Details genauer betrachten. Dies führe zu einer Demokratisierung der Daten, wie Karvan sagt: „Aktuell haben wir etwa 100 Benutzer. Egal ob Labor, Anwendungstechniker, Meister oder Vorarbeiter: Jeder hat die Möglichkeit, über den Webbrowser die Daten anzusehen und mit ihnen zu arbeiten, ohne über eine andere Stelle gehen zu müssen.“

Ufuk Karvan

Das iba-System hilft uns, auftretende Probleme zu lösen und daher haben wir mittlerweile auch eine super Zustimmung im Werk.

Ufuk Karvan
Leiter der Prozess- und Systemtechnik, BILSTEIN

Hohes Einsparungspotenzial in der Schrottstatistik

Bewährt habe sich die eingesetzte iba-Lösung für BILSTEIN schon längst: Bei der Inbetriebnahme einer neuen Kaltwalzanlage etwa konnten Vergleichswerte mit Bestandsanlagen erhoben und somit zügige Optimierungen erzielt werden. Besonders überraschend sei jedoch eine andere Übersicht gewesen: „Die Schrottstatistik war wirklich interessant. Hier können wir genau sehen, an welcher Stelle welche Schrottmengen anfallen. Zuvor gab es da immer ein großes Fragezeichen, aber jetzt können wir das exakt zuordnen und so an den Ursachen arbeiten und die Statistik optimieren. Die notwendigen Maßnahmen können wir direkt anhand der Daten ableiten. Jede Verbesserung spart hier bares Geld und hilft uns, die CO2-Bilanz grüner zu gestalten“, sagt Karvan.

Zwar gebe es auch beim eingesetzten iba-System noch kleine Stellschrauben, an denen gedreht werden könne, „weitestgehend sind unsere Anforderungen aber erfüllt. Außerdem geht iba zügig auf Wünsche unsererseits ein. Das alles trägt dazu bei, dass wir das System noch breiter nutzen werden“, zeigt sich Karvan zufrieden.

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Verwendete Funktionen

Die folgenden Funktionen des iba-Systems werden in dieser Success Story verwendet.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine browserbasierte Lösung ermöglicht den standortunabhängigen Zugriff auf Prozessdaten ohne lokale Softwareinstallation. Mit ibaDaVIS können Anwender aus Produktion, Instandhaltung und Qualitätssicherung gleichzeitig auf dieselben Daten zugreifen. Die einheitliche Datenbasis reduziert Abstimmungsaufwand und beschleunigt die Problemanalyse. Dadurch wird eine breitere Nutzung von Daten im operativen Alltag ermöglicht.

Die Vergleichbarkeit erfordert standardisierte Signale und Kennwerte über unterschiedliche Anlagen hinweg. Mit ibaPDA können diese Daten konsistent erfasst und strukturiert werden. In ibaDaVIS lassen sich die Daten anschließend anlagenübergreifend visualisieren und analysieren. Dies ermöglicht die Identifikation von Abweichungen und Optimierungspotenzialen im direkten Vergleich.

Eine detaillierte Ursachenanalyse erfordert die durchgängige Nachverfolgung von Prozessschritten einzelner Produkte. Mit ibaPDA werden alle relevanten Prozessdaten entlang der Fertigungskette erfasst. ibaDaVIS ermöglicht die strukturierte Darstellung dieser Daten, während ibaAnalyzer eine tiefergehende Detailanalyse unterstützt. Dadurch lassen sich Fehlerquellen präzise lokalisieren.

Die systematische Auswertung von Prozessdaten ermöglicht eine genaue Zuordnung von Ausschussmengen zu spezifischen Prozessschritten. Mit ibaDaVIS können entsprechende Kennzahlen visualisiert und analysiert werden. In Kombination mit ibaPDA entsteht eine belastbare Datenbasis zur Identifikation von Ursachen. Dies ermöglicht gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Materialverlusten und Kosten.

Eine enge Verzahnung von Visualisierung und Analyse reduziert Medienbrüche und beschleunigt den Erkenntnisgewinn. ibaDaVIS bietet einen schnellen Überblick über relevante Daten, während ibaAnalyzer detaillierte Auswertungen ermöglicht. Die direkte Übergabe von Datensätzen zwischen beiden Systemen vereinfacht den Analyseprozess. Dadurch können Optimierungsmaßnahmen schneller abgeleitet und umgesetzt werden.

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