Maximale Netzsicherheit für Offshore-Windenergie
GE Vernova setzt beim Projekt in Sofia auf das iba-System
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Mit Edge Analytics-Anwendungen lassen sich Prozesse messdatenbasiert lokal in Echtzeit überwachen. Die lokal erfassten Prozessdaten können autonom direkt dort verarbeitet werden, wo sie entstehen. Eine konfigurierbare Alarmierung bzw. Ausgabe an Steuerungen ermöglichen unmittelbare Reaktionen auf Abweichungen. Ergebnisse und Kennwerte können prozesssynchron einfach und sicher in Cloud-Infrastrukturen integriert werden.

Das iba-System verfügt über eine sehr ausgeprägte Prozesskonnektivität, die es ermöglicht, Prozessdaten über den gesamten Produktionsprozess zu erfassen.
Sämtliche Daten stehen zentral, zeitsynchron und hochaufgelöst in einem System zur Verfügung: zyklische Prozessdaten, Steuerungsdaten, Sensordaten, Maschinendaten und hochzyklische Schwingungs- und Energiedaten. Darüber hinaus können auch Material- und Produktionsdaten, die informativen Charakter haben, integriert und direkt aus Datenbanken gelesen werden.
Mit dem ibaPDA-PLC-Xplorer lassen sich beispielsweise sehr einfach Daten aus verschiedenen Steuerungen von unterschiedlichen Herstellern erfassen. Neben der Einkopplung von digitalen und analogen I/O-Daten können auch Daten aus verschiedenen Feld- und Antriebsbussen sowie über Ethernet-Protokolle oder Systemanschaltungen erfasst werden.
Autonome Verarbeitung von Prozessdaten direkt an der Edge
Mit den Edge Devices von iba werden die Daten als hochaufgelöste Rohdaten aufgezeichnet, strukturiert und mit einem Zeitstempel versehen. Die Daten können lokal gespeichert und online im Gerät analysiert werden. Ergebnisse führen unmittelbar zu Ausgaben oder Alarmen oder werden als Kennwerte in übergeordnete Systeme, wie z. B. eine Cloud-Infrastruktur, zur globalen Langzeitanalyse ausgegeben.
Das iba-Modularsystem mit seinen integrierten anwendungsspezifischen Applikationen ist ideal für den Einsatz als Edge Device geeignet. Für klassische Condition Monitoring- Anwendungen ist ibaCMU- S konzipiert. ibaPQU-S ist eine Power Quality Unit zur Überwachung der Netzqualität und realisiert alle dafür relevanten Messaufgaben. Das System misst netzsynchron Rohwerte wie Strom und Spannung und berechnet intern daraus Kennwerte gemäß EN 50160.
ibaDAQ verfügt über ein integriertes ibaPDA-System und kann als Stand-alone-Gerät Daten erfassen. Mit dem Produkt ibaInSpectra können Schwingungsanalysen und –überwachung realisiert werden. Die dazugehörigen Frequenzanalysen können frei konfiguriert und in Echtzeit durchgeführt werden. Mit dem Produkt ibaInCycle lassen sich zyklische oder rotierende Prozesse online überwachen und analysieren.
Das Prozessormodul ibaM- DAQ1 ist Teil des neuen Systems ibaMAQS. Mit dem integrierten ibaPDA-System ist das Modul perfekt geeignet für die Stand-alone-Datenerfassung. Das Protokoll ibaNet-E sorgt für sehr schnelle, deterministische Übertragung der Prozessdaten.
Die Prozessdaten werden also prozessnah im Edge Device verarbeitet, ohne vorherige Übertragung in übergeordnete Systeme. Dies ist aufgrund der Datenmenge, der verfügbaren Bandbreite, der Latenz und Zuverlässigkeit, den Wechselwirkungen und Sicherheitsvorkehrungen zwischen OT- und IT-Netzwerk im Allgemeinen auch nicht einfach möglich.
Ergebnisse und Kennwerte werden online analysiert und überwacht, Anomalien oder die Überschreitung von Grenzwerten sofort erkannt. Nur so ist eine unmittelbare Reaktion möglich, beispielsweise eine Alarmierung, die Benachrichtigung per E-Mail oder eine Ausgabe an eine Steuerung. Prozess- und Qualitätsdaten können somit direkt in Echtzeit in der Anlage überwacht werden und nicht erst zeitlich nachgelagert in einem separaten Analysesystem.
Neben der zeitbasierten und zeitsynchronen Erfassung der unterschiedlichen Prozessdaten, können Daten zudem getriggert erfasst werden, beispielsweise für einen bestimmten Produktionsvorgang. So lassen sich unterschiedliche Werkstücke innerhalb eines Produktionsvorgangs am besten miteinander vergleichen. Natürlich können auch Kennwerte prozesssynchron, also nach der Fertigstellung eines Produkts, berechnet und online überwacht werden.
Zur Langzeitanalyse können die im Edge Device berechneten Kennwerte an übergeordnete Systeme ausgegeben werden. Der große Vorteil des iba-Systems ist, dass jederzeit ein Drill-down auf die Rohdaten möglich ist, um spätere Detailanalysen z. B. für eine Ursachenanalyse durchzuführen.
Die Edge Devices von iba bieten effiziente Lösungen, um Prozesse, Anlagen und Maschinen zu digitalisieren. Dank ihrer Modularität und Skalierbarkeit sind die Edge Devices ideal geeignet, auch im Nachhinein in Brownfield-Projekten und Altanlagen eingesetzt zu werden.
Zur Visualisierung und weiteren Auswertung steht mit ibaDaVIS ein webbasiertes Analyse-Tool zur Verfügung, mit dem individuelle Dashboards mit unterschiedlichen Grafikelementen zur Analyse des Langzeitverhaltens der überwachten Prozesse und der Produktqualität erstellt werden können. Interaktive und flexible Filtermöglichkeiten erlauben es, die im Edge Device berechneten Kennwerte nach beliebigen Fragestellungen zu analysieren.
Basierend auf der hochfrequenten Erfassung der Rohdaten ermöglichen die iba-Applikationen eine anwendungsspezifische Verdichtung der Daten resultierend in einer automatischen Kennwertberechnung online im Edge Device. Je nach Applikation können diese Kennwerte direkt im Edge Device auf Grenzwertüber- oder -unterschreitung überprüft werden.
Edge Analytics ermöglicht die lokale Verarbeitung hochaufgelöster Prozessdaten direkt im Edge Device, sodass zeitkritische Entscheidungen ohne Umweg über zentrale IT-Systeme getroffen werden können. Mit ibaPDA in Geräten wie ibaDAQ oder ibaMAQS werden Rohdaten synchron erfasst, zeitgestempelt und unmittelbar analysiert. Ergebnisse wie Kennwerte oder Alarme können in Echtzeit ausgegeben oder über Schnittstellen wie OPC UA, MQTT oder Cloud-Plattformen in IT-Systeme übertragen werden. Dadurch entsteht eine klare Trennung zwischen lokaler Echtzeitsteuerung und übergeordneter Langzeitanalyse.
Kennwerte aus Edge Analytics werden gezielt reduziert und prozesssynchron in übergeordnete IT- oder Cloud-Systeme übertragen, um Bandbreite und Latenz zu minimieren. Mit ibaDaVIS oder standardisierten Schnittstellen können diese Daten in Plattformen wie SQL-Datenbanken, SAP HANA oder Cloud-Umgebungen integriert werden. Gleichzeitig bleiben die hochaufgelösten Rohdaten lokal im Edge Device verfügbar und können jederzeit per Drill-down für Detailanalysen genutzt werden. So entsteht eine durchgängige Datenkette von der Maschine bis in die Cloud.
Die lokale Echtzeitverarbeitung reduziert Latenzen erheblich und ermöglicht sofortige Reaktionen auf Prozessabweichungen direkt im Produktionsumfeld. Mit Edge Devices wie ibaDAQ oder ibaMAQS werden Kennwerte unmittelbar berechnet und können ohne Verzögerung für Alarmierung oder Steuerung genutzt werden. Gleichzeitig werden nur relevante Daten an zentrale Systeme übertragen, was die Netzlast reduziert und die Skalierbarkeit verbessert. Die Kombination aus lokaler Analyse und zentraler Langzeitspeicherung ermöglicht eine optimale Balance zwischen Geschwindigkeit und Analyse-Tiefe.
Edge-Analytics-Systeme lassen sich modular in bestehende Anlagen integrieren, ohne tiefgreifende Änderungen an der vorhandenen Automatisierung vorzunehmen. Mit ibaPDA und kompatiblen Edge Devices können sowohl moderne als auch ältere Steuerungen über verschiedene Protokolle eingebunden werden. Dadurch wird eine durchgängige Datenerfassung und -analyse auch in heterogenen Brownfield-Umgebungen möglich. Dies ermöglicht eine schrittweise Digitalisierung und Modernisierung bestehender Produktionsanlagen.
Edge-Analytics-Anwendungen lassen sich modular an unterschiedliche Prozessanforderungen anpassen und ohne tiefgreifende Systemänderungen konfigurieren. Mit ibaPDA und Edge Devices wie ibaDAQ oder ibaMAQS können Signalverarbeitungen, Kennwertberechnungen und Alarmbedingungen flexibel über Konfigurationen statt Programmierung umgesetzt werden. Spezifische Anwendungen wie ibaInSpectra für Schwingungsanalyse oder ibaInCycle für zyklische Prozesse erweitern die Funktionalität gezielt. Dadurch bleibt das System skalierbar und kann auch in bestehenden Anlagen schrittweise ausgebaut werden.