Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Datenerfassung zur Fehlerfindung und Prozessverbesserung

Verpackungshersteller reduziert Ausschuss beim Tiefdruck

Das Tiefdruckverfahren wird bei Druckaufträgen mit hohen Auflagen, in der Regel mehr als 300.000 Exemplaren, eingesetzt. Mit zunehmendem Wettbewerb sind Verpackungshersteller ständig bestrebt, die Effizienz ihrer Anlagen zu verbessern, insbesondere Rüstzeiten und Ausschuss zu reduzieren. Hierfür ist es wichtig, die in der Druckmaschine ablaufenden Prozesse genau zu kennen und zu analysieren.

Große Rollen aus braunem Papier oder Pappe sind auf einer Fertigungsstraße angeordnet.

Ein kritischer Punkt im Druckprozess ist der Rollenwechsel, der fliegend bei voller Produktionsgeschwindigkeit durchgeführt wird – ca. 50 Mal pro Tag. An der Aufrollung, am Ende der Druckstraße, wird eine leere Hülse an einem zweiten Aufwickler beschleunigt, solange bis die Umfangsgeschwindigkeit der Hülse der Geschwindigkeit der auslaufenden Bahn entspricht. Die leere Hülse wird an die auslaufende Papierbahn geklebt und praktisch gleichzeitig die bedruckte Rolle geschnitten und ausgeworfen.

Beim Rollenwechsel kommt es insbesondere auf eine konstante Bahnspannung an. Das Timing aus Beschleunigung der Hülse, Andrücken und Schneiden muss exakt passen. Schwankungen in der Bahnspannung führen unweigerlich zu einem fehlerhaften Druckbild und damit zu einem Ausschuss, der bislang ca. 40 Meter betrug.

Echtzeit-Überwachung

des Maschinenstatus

Sofortige Erkennung

von Abweichungen

Übergreifende Datenerfassung

und Analyse unterschiedlicher Regelkreise

Reduktion

der Toleranzschwankungen

Die Technik

Mit Hilfe des iba-Systems konnten die Vorgänge und Wechselwirkungen gerade im Bereich des Rollenwechsels sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden. Optimierungen im Hydraulikbereich der Aufrollung führten dazu, dass sich der Zug der Papierbahn erheblich stabilisierte. Infolgedessen belief sich der Ausschuss nunmehr auf 5 Meter.

Mit einem Rechner im zentralen Serverraum werden mit ibaPDA die Messwerte erfasst und aufgezeichnet. ibaPADU-Geräte wandeln ±10-Volt-Signale, die direkt von Sensoren und aus der Registerregelung an der Druckmaschine kommen, in digitale Messwerte. Daten aus der Steuerung der Maschine liefert der Profibus-Sniffer ibaBM-DPM-S. Die Registerregelung der Tiefdruckmaschine ist ein autarker Regelkreis. Die Registerregelung der Tiefdruckmaschine ist ein autarker Regelkreis, dessen analoge Signale zeitsynchron mit den Daten vom Profibus in ibaPDA erfasst werden. Die Analyse der Daten ergab schließlich, dass die Anpassungen in der Hydraulik der Andrückrolle für ein besseres Druckbild beim Rollenwechsel verantwortlich waren und letztendlich der Ausschuss um 90 % reduziert werden konnte.

Testen Sie jetzt das iba-System!

Laden Sie sich die Demo von ibaPDA und ibaAnalyzer herunter und optimieren Sie noch heute Ihre Prozesse. Testen Sie es 30 Tage lang kostenlos!

ibaPDA-Demo Lizenz anfordern

Verwendete Funktionen

Die folgenden Funktionen des iba-Systems werden in dieser Success Story verwendet.

Entdecken Sie weitere Success Stories

Lesen Sie weitere inspirierende Success Stories unserer zufriedenen Kunden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine hochauflösende, zeitsynchrone Datenerfassung ermöglicht die detaillierte Analyse kritischer Prozessphasen wie des Rollenwechsels. Mit ibaPDA werden Signale aus Sensorik, Steuerung und Regelkreisen kontinuierlich erfasst und korreliert. Dadurch lassen sich Ursachen für Bahnspannungsabweichungen eindeutig identifizieren. Auf dieser Basis können gezielte Optimierungen umgesetzt werden, die den Ausschuss signifikant reduzieren.

In modernen Druckanlagen wirken mehrere Regelkreise parallel und beeinflussen sich gegenseitig. Durch die zeitsynchrone Erfassung analoger und digitaler Signale mit ibaPDA können diese Zusammenhänge transparent gemacht werden. Daten aus autarken Systemen, wie der Registerregelung, lassen sich mit Steuerungsdaten über Module wie ibaBM-DPM-S kombinieren. Dadurch wird eine ganzheitliche Analyse der Prozessdynamik ermöglicht.

Bahnspannungsabweichungen entstehen häufig durch fehlerhaftes Timing oder instabile mechanische Komponenten. Mit ibaPDA lassen sich Beschleunigung, Andrückverhalten und Schneidprozesse präzise im Zeitverlauf analysieren. Die Korrelation dieser Signale zeigt unmittelbar kritische Abweichungen während des Rollenwechsels. Dadurch können konkrete Optimierungsmaßnahmen, etwa im Hydrauliksystem, abgeleitet werden.

Die Kombination von Sensorsignalen, Steuerungsdaten und analogen Messwerten ist entscheidend für eine fundierte Analyse. Mit ibaPADU werden analoge Signale direkt digitalisiert, während Feldbusdaten über Module wie ibaBM-DPM-S integriert werden. Diese Daten werden in ibaPDA synchron zusammengeführt und ausgewertet. Dadurch entsteht ein vollständiges Prozessbild, das gezielte Optimierungen ermöglicht.

Nach der Umsetzung von Anpassungen können deren Auswirkungen direkt anhand der aufgezeichneten Daten überprüft werden. Mit ibaAnalyzer lassen sich Vorher-Nachher-Vergleiche durchführen und Verbesserungen quantifizieren. Langzeitdaten ermöglichen zusätzlich die Bewertung der Prozessstabilität. Dadurch wird sichergestellt, dass Optimierungen nachhaltig wirken und reproduzierbare Ergebnisse liefern.

Zurück zur Übersicht

Was möchten Sie heute machen?

Mit der Auswahl des Landes wird meine Anfrage an die zuständige Landesniederlassung der iba AG für Vertrieb und Support weitergeleitet.Datenschutz­erklärung